Schulprogramm

Auszüge aus dem aktuellem Schulprogramm

Die Chronik der Herzogschule

Im Jahr 1917 wurde die evangelische Volksschule in Opladen unter dem Namen „Hindenburgschule“  gegründet.

Am 01.04.1939 wurde laut Regierungsbeschluss die Gemeinschaftsschule unter dem Namen „Deutsche Schule“ eingeführt. Die Herzogschule wurde allen Kindern der Südstadt zugewiesen, die Grenze verlief an der Bahnhof-/Altstadtstraße.

Während des zweiten Weltkrieges im November 1944 wurden Gebäudeteile der Herzogschule zerstört. Nach Kriegsende wurden behelfsmäßige Reparaturen durchgeführt, so dass ab Oktober 1945 die Aufnahme des zeitweilig ausgegliederten Unterrichts wieder aufgenommen werden konnte.

Zu dieser Zeit wurden teilweise 2400 Kinder in 11 Klassen unterrichtet. Auch im Jahr 1950 wurden noch über 1000 Kinder hier unterrichtet, so dass der Unterricht im Schichtbetrieb stattfinden musste. Erst der Bau der katholischen Schule in der Hans-Schlehan Straße führte zu einer Entspannung.

Im Jahr 1968, als alle Volksschulen in Grundschulen (Klasse 1 – 4) und Hauptschulen (Klasse 5 – 9) aufgeteilt wurden, erhielt die Schule ihren heutigen offiziellen Namen „Gemeinschaftsgrundschule Herzogstraße“.

Durch den großen Zustrom von Gastarbeitern nach Leverkusen in den 70er Jahren wurden für ausländische Kinder „Vorbereitungsklassen“ eingerichtet,  in denen diese Kinder Deutsch lernen konnten.

In dieser Zeit setzte die Herzogschule bereits deutliche pädagogische Zeichen: Viele Elemente richteten sich an der Reformpädagogik aus, die Kinder wurden schon frühzeitig mit Offenen Unterrichtsformen konfrontiert und wurden als aktive Mitgestalter ihrer Lernprozesse verstanden.

Seit 15 Jahren unterrichtet die Herzogschule in jahrgangsgemischten Lerngruppen. Diese Unterrichtsform unterstützt das Miteinander der Schüler und Schülerinnen und fördert sowohl die soziale als auch kognitive Lernentwicklung der Kinder.

Seit dem Jahr 2005  unterrichtet die Herzogschule  in dem jahrgangsgemischten System 1 / 2 und 3 / 4. Die Kinder der Schuleingangsphase arbeiten zusammen in einer Klasse und ebenso die Kinder des 3. und 4. Schuljahrs.    Individuelle Förderung ist sowohl das Schwerpunktthema des neuen Schulgesetzes als auch der Herzogschule .

So hat sich die Herzogschule in Leverkusen Opladen das „individuelle Lernen in der jahrgangsgemischten Schuleingangsphase“ zum pädagogischen Schwerpunkt gesetzt. Dabei gehen wir davon aus, dass eine individuelle Förderung für jedes Kind in Klassen mit 26 Schülern und Schülerinnen nur gelingen kann, wenn das individuelle Lernen die Basis der Unterrichtsarbeit bildet. Die Kollegen und Kolleginnen der Herzogschule haben einen Arbeitsplan entwickelt, der den Lernstoff des 1. und 2. Schuljahres lehrplanbezogen in einzelne Unterbereiche aufteilt. Die Schüler und Schülerinnen arbeiten individuell an ihrem Arbeitsplan und können so ihrem Leistungsvermögen entsprechend ihren eigenen Lernprozess gestalten. Leistungshomogene Kleingruppen in Form von Förderbändern bieten darüberhinaus die Möglichkeit, den Kindern eine individuelle Förderung zukommen zu lassen. Diese Förderung betrifft sowohl die leistungsstarken als auch die leistungsschwächeren Kinder. Klare Strukturen, regelmäßige Diagnosen und individuelle Förderpläne unterstützen den Lernprozess. Die konsequente Teamarbeit innerhalb des Kollegiums ist eine notwendige Voraussetzung für das Gelingen dieser Förderung.

Diese Arbeit wurde im Februar 2007 vom Schulministerium mit dem „Gütesiegel individuelle Förderung“ ausgezeichnet.

Seit dem Schuljahr 2009 arbeitet die Herzogschule in 6 von 10 Klassen im gebundenen Ganztag und setzt die individuelle Förderung zunehmend in der Zeit von 8:00 bis 16:00 Uhr um.

Im Jahr 2010 wurde die Herzogschule umfangreich saniert und renoviert. Das alte Schulgebäude erhielt somit ein erfrischendes äußeres Erscheinungsbild und kann so eine pädagogisch ansprechende Arbeit in einer angenehmen Atmosphäre umsetzen.

Der Unterricht an der Herzogschule

Seit 15 Jahren arbeiten wir durchgängig in jahrgangsgemischten Lerngruppen in Anlehnung an die Pädagogik von Peter-Petersen, so dass jüngere und ältere Kinder gemeinsam lernen.

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts hob Petersen die Ausbildung von Gemeinschaftsfähigkeit für ein selbstbestimmtes Leben hervor. Dieser Einstellung lag folgendes pädagogisches Verständnis zugrunde:

  • Jedes Kind ist ein eigenwertiges Wesen, das ungeachtet seiner Herkunft in seiner Würde zu achten ist.
  • Die sozialen, intellektuellen und körperlichen Unterschiede der Kinder werden nicht nur akzeptiert, sondern als notwendige Voraussetzung für die Lern- und Entwicklungsprozesse angesehen.
  • Das Kind wird als Ganzheit gesehen, dessen Bedürfnisse und Fähigkeiten freigelegt und gefördert werden müssen.
  • In der Schule dienen Unterricht und Bildung dem Prozess der Selbstverwirklichung. Der Lehrer, die Lehrerin gestaltet, regt an, organisiert und unterstützt diesen Prozess.
  • Die Schule bietet eine Arbeits- und Lebensgemeinschaft, in der das Werden der Persönlichkeit jeden Einzelnen im Dialog mit der Gemeinschaft möglich wird. Fordern und Fördern der Individualität im Kontext mit sozialer Verantwortung stehen im Mittelpunkt der Arbeit.

An dieses Grundverständnis schließen wir in der Herzogschule mit dem Unterricht in jahrgangsgemischten Lerngruppen an. Diese heterogenen Lerngruppen ermöglichen den Kindern in gegenseitiger Rücksichtnahme voneinander und miteinander zu lernen. Die Konkurrenz tritt in den Hintergrund, eine echte Leistungskultur entwickelt sich. Die Differenzierung bewegt sich nicht mehr auf der Ebene der jeweiligen Stufe, sondern auf der Niveauebene.

Die Kinder unserer Schule werden in 10 jahrgangsübergreifenden Lerngruppen, davon 5 in der Kombination 1./2. Schuljahr als Schuleingangsphase, in der die Kinder je nach Lernstand ein bis drei Jahre verweilen können und 5 in der Kombination 3./4. Schuljahr, unterrichtet.

Die Lerngruppen mit denselben Buchstaben, z.B. 1/ 2a und 3/ 4a, sind Partnerklassen. Beim Übergang in die Klasse 3 wechseln die Kinder zu einer neuen Lehrerin/ einem neuen Lehrer, treffen hier aber auch wieder auf die Kinder, mit denen sie schon ein Jahr zuvor gelernt haben. Auf diese Weise wechselt die Rolle der Kinder innerhalb ihrer Lerngruppe jährlich. Sie sind in den Klassen 1 und 3 die „Kleinen“, und in den Jahrgängen 2 und 4 die „Großen“. Der Lehrerwechsel wird durch gemeinsame Unterrichtsstunden der jeweiligen Zweitklässler und Drittklässler (z.B. 2a und 3a) mit der aufnehmenden Lehrperson vorbereitet.

Unser Anliegen ist es, alle Kinder gemäß ihren Fähigkeiten so gut wie möglich zu fördern. Grundlage hierfür ist eine Analyse des Lernstandes, um die Leistungsmöglichkeiten und -grenzen herauszufinden und individuell darauf eingehen zu können. Gerade in einer heterogenen Lerngruppe können die Kinder ihr eigenes Lerntempo entfalten, von anderen Kindern lernen und miteinander arbeiten. Deshalb sind für uns Tages-/ und Wochenpläne, projektorientiertes Lernen, Werkstätten und Freie Arbeit als offene Unterrichtsformen unumgänglich. Im Hinblick auf das Gelingen der flexiblen Schuleingangstufe ist es wichtig, durch eine vorbereitete Lernumgebung den Kindern vielfältige Anregung zum selbstständigen Lernen zu geben.

Voraussetzung für ein eigenverantwortliches und erfolgreiches Lernen ist das frühzeitige Einüben bestimmter Arbeitsabläufe (z.B. Tagespläne), Arbeitsformen (z.B. Partner- und  Gruppenarbeit) und Lernstrategien. Hierdurch wollen wir die für offene Unterrichtsformen grundlegende Methodenkompetenz vermitteln sowie eine größtmögliche innere Differenzierung erreichen.

So entwerfen wir Wochenpläne und Freiarbeitspläne, die verbindliche Pflichtaufgaben und zusätzliche Wahlaufgaben enthalten. Wir haben uns von den Lehrwerken im klassischen Sinne verabschiedet. Rechtschreibung, Zahlenraumerweiterung und die einzelnen Operationen werden nicht anhand eines Lehrwerks, sondern von den Kindern individuell am Material in Einzel- oder Gruppenarbeit erarbeitet. Hier bearbeiten sie sukzessiv die einzelnen Aufgabenfelder und schließen jeden Teilbereich mit einer Lernstandsdiagnose ab.

Der Unterricht in den altersgemischten Klassen umfasst alle Lernbereiche.  Es gibt darüber hinaus Phasen, in denen Kinder gleichen Lernstandes über die 5 Lerngruppen hinweg in speziellen  Lerninhalten in kleinen Gruppen gefördert werden. Wir arbeiten konsequent daran, lernstandsbezogen zu arbeiten und die Klassen- und Altersgrenzen zu öffnen, um schneller lernende Kinder zielgerichtet fördern zu können und langsamer lernenden Kindern mehr Zeit innerhalb einer bekannten Lerngruppe geben zu können.

Jedes Kind wird mit seinen Stärken und Schwächen ernst genommen und wertgeschätzt. Wir versuchen dies in unserem schulischen Miteinander zu leben und die Kinder dazu zu erziehen, Toleranz zu üben, mitmenschlich zu denken und Konflikte gewaltfrei zu lösen. In unserem geöffneten Unterricht ist diese soziale Kompetenz eine Voraussetzung für erfolgreiches Lernen.

Leitziele unserer pädagogischen Arbeit

Lernfreude und Leistungsbereitschaft erhalten und fördern

Als allgemeinbildende Schule ist die Grundschule verpflichtet, bei allen Kindern Leistungen zu fordern und zu fördern. Mit Beginn der Schulzeit verfügen die Kinder in der Regel über ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft. Diese gilt es zu erhalten, zu fördern und beständig zu fordern. Alle Schüler und Schülerinnen in dem grundsätzlich sehr heterogenen Bedingungsfeld von Grundschule müssen an angemessene schulische Leistungsanforderungen sowie an den produktiven Umgang mit der eigenen Leistungsfähigkeit herangeführt werden. Dieses fordern die Richtlinien deutlich:

Bei dieser Aufgabe ist die Grundschule einem „pädagogischen Leistungsverständnis verpflichtet, das Leistungsanforderungen mit individueller Förderung verbindet Für den Unterricht bedeutet dies, Leistungen nicht nur zu fordern, sondern sie vor allem auch zu ermöglichen und zu fördern. Deshalb geht der Unterricht stets von den individuellen Voraussetzungen der Kinder aus und leitet sie dazu an, ihre Leistungsfähigkeit zu erproben und weiterzuentwickeln.“

Kinder, Lehrer und Eltern der Herzogschule orientieren sich in ihrem Schulprogramm konsequent an diesen Grundsätzen. Der Unterricht ist methodisch und didaktisch an diesen Grundsätzen ausgerichtet und bietet dadurch die geeigneten Voraussetzungen, um bei den Kindern  Leistungsbereitschaft und Lernfreude zu initiieren. Und nur auf dieser Basis ist motiviertes und erfolgreiches Lernen möglich.

Indikatoren:

Kinder
◦ haben Freude am Lernen
◦ sind motiviert, Neues zu erfahren
◦ sind aktiv einbezogen in den Lernprozess
◦ arbeiten auch unter Anstrengung weiter und zeigen Ausdauer auch bei für 

sie individuell anspruchsvollen Aufgaben

◦ arbeiten selbständig und eigenverantwortlich
◦ erkennen und akzeptieren eigene und fremde Leistungsgrenzen
Umsetzung in der Praxis:
◦ beziehen das familiäre Umfeld der Kinder in die verschiedenen Beratungsfelder ein
◦ erkennen unterschiedliche Leistungen der Kinder an
◦ ermutigen zu neuen Anstrengungen
◦ besprechen mit den Kindern die individuellen Leistungsstände
◦ planen den Lernprozess mit den Kindern
◦ machen ihre Tun und Handeln transparent
◦ unterstützen die unterschiedlichen Begabungen der Kinder

Vermittlung anforderungsbezogener Fähigkeiten und Fertigkeiten

Den Lehrern sind die Anforderungen des Lehrplans Deutsch und Mathematik bekannt und sie vermitteln diese im Unterricht. Regelmäßige Reflektion über das Erreichen einzelner Fähigkeiten und Fertigkeiten mit den SchülerInnen ist wichtig.

Neben diesen allgemein in den Richtlinien und besonders in den Lehrplänen festgelegten und geforderten Fähigkeiten und Fertigkeiten (siehe ebenda) sind uns folgende weiteren Fähigkeiten und Fertigkeiten besonders wichtig:

Indikatoren:

1) Ordnung: Sauberes Arbeiten und Schreiben
2) Angemessener Umgang mit Freiarbeitsmaterial
3) Gestaltung des Arbeitsplatzes
4) Gestaltung des Arbeitsablaufes
5) Angemessener Umgang mit Wochenhausaufgaben
6) Wichtige Arbeitstechniken beherrschen
7) Pünktlichkeit/ Regelmäßige Teilnahme am Unterricht

Umsetzung im Unterricht:

1. 

  • Heftführung, sauberes Arbeiten und Schreiben
  • Ordnung im Mäppchen (passendes Material)
  • Ordnung im Tornister (passendes Material)
2. 

  • Material sinnvoll nutzen
  • Material schonend behandeln und an die richtige Stelle zurückstellen
3. 

  • genügend Platz, passendes Material
4. 

  • Material besorgen, damit umgehen, wegräumen
5. 

  • sinnvoll planen  = Zeit nutzen, Arbeit aufteilen, eigene Strategien
    entwickeln
6. 

  • schneiden und kleben
  • unterstreichen
  • markieren
  • mit dem Lineal saubere Linien ziehen

Soziales Lernen

Heute weiß man, dass das soziale Leben der Kinder einen wichtigen Einfluss auf ihre Persönlichkeitsentwicklung und ihre Integration in die Gesellschaft hat. Der Stellenwert der Schule als sozialer Lebensraum hat aufgrund vielschichtiger gesellschaftlicher Veränderungen in vergangenen Jahrzehnten zugenommen und wird sicherlich weiter zunehmen. Dies ist u.a. auch daran erkennbar, dass die tägliche Schulzeit der Kinder immer länger wird. Schulzeit ist nicht mehr nur Unterrichtszeit, die weitestgehend durch den Lernstoff und durch die Steuerungsmaßnahmen der Lehrerinnen und Lehrer sozial geregelt ist. Vielmehr nehmen auch die Zeiten zu, in denen die Kinder „ungeregelt“ ihre eigenen Formen und Strategien des Miteinander-Auskommens klären müssen. Für Schüler aus problembelasteten Elternhäusern ist die Schule oftmals der einzige Lebensraum, in dem sie die gesellschaftlich notwendige Sozialkompetenz erwerben können.

Indikatoren:

◦ Die Kinder nehmen sich gegenseitig mit ihren Schwächen und Stärken     ernst, wertschätzen sich und üben Toleranz.
◦ Sie sind fähig, sich offen mit Problemen auseinanderzusetzen und ihre Probleme auf konstruktive Weise zu lösen.
◦Konflikte werden gewaltfrei gelöst, ohne verbale, psychische oder physische Gewalt
◦Die Kinder fühlen sich für das eigene Lernen und Verhalten verantwortlich.
◦ Sie können eigene Wünsche und Interesse vertreten, aber auch für   Gruppenziele zurückstecken.
◦Die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schülern und Lehrern ist offen.

Umsetzung im Unterricht:

◦Einsatz von offenen Unterrichtsformen ( Eigenverantwortlichkeit, Selbständigkeit, Hilfe annehmen, Hilfe geben)
◦Initiierung bewusster sozialer Situationen ( z.B. Erzählkreis, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Rollenspiel) zur Förderung des Zuhörens, des sich Trauens, um die eigene Meinung vertreten zu lernen, um sich besser kennen zu lernen, einen Arbeitsablauf gemeinsam zu planen usw.
◦Gemeinsames Aufstellen von Regelplakaten und besonderes Augenmerk auf deren Einhaltung
◦. Konfliktgespräche werden direkt geführt und Lösungen werden gemeinsam angestrebt
◦ Anerkennung durch die Gruppe z. B. durch Einübung kleiner Vorträge ( s. Klippert) so wie Auftritte bei Monatsfeiern und Übernehmen von Klassenaufgaben
◦ Gemeinsame Aktivitäten werden durchgeführt ( Feiern, Feste, Ausflüge..)
◦ In den Klassen 1 / 2 wird soziales Lernen in den ersten Wochen zum praktischen Schwerpunkt und für Klasse 2 und 3  werden praktische Übungen in den Kontaktstunden durchgeführt.

Selbstständiges Lernen

Die Fähigkeit zu selbstständigem Lernen wird künftig in unserer Gesellschaft erwartet. Deshalb müssen in der Schule die Grundlagen dazu gelegt werden, indem „ eine breite Palette anregungsreicher, strukturierter und offener Lernsituationen“ bereitgestellt wird. Der Unterricht muss die Fähigkeit und Bereitschaft fördern, „das eigene Lernen bewusst und zielgerecht zu gestalten und mit anderen zusammenzuarbeiten. Die Lehrkräfte legen deshalb Wert auf eigenständiges und selbstverantwortliches Lernen.“ Neben dem Lernen in angeleiteter Form bietet der Unterricht „offene Lernformen, in denen Kinder selbst planen, entdecken, erkunden, untersuchen, beobachten, experimentieren und ihre Arbeiten bewerten.“ Die Freie Arbeit, die Arbeit nach dem Wochenplan sowie Formen der Projektarbeit fördern in besonderem Maße das selbstständige Lernen.

(vgl. Richtlinen und Lehrpläne für die Grundschule. Nr. 2012. Frechen 2003. S. 16 f.)

Indikatoren:

◦ Das Kind besitzt Lernwillen, ist leistungsbereit und arbeitet zielorientiert.
◦ Bei Problemen ist es in der Lage, Fragen zu stellen.
◦ Das Kind ist in der Lage, sich angemessene Aufgaben selbst zu wählen.
◦ Es kann Aufgabenstellungen eigenständig verstehen und umsetzen und ist in der Lage, Gelerntes auf neue Inhalte zu übertragen.
◦ Das Kind nutzt erlernte Techniken, erkennt Strukturen und ist so in der Lage, das angestrebte Ziel zu erreichen.

Umsetzung im Unterricht:

◦ Vermittlung von Arbeitstechniken
◦ Bereitstellung geeigneter Materialien
◦ Einführung (Organisation) von Materialien
◦ Rückmeldung über Lernerfolg
◦ Zieltransparenz (gesteckte Ziele verfolgen, neue Ziele festlegen)
◦ Erhalt und Förderung der Lernfreude
◦ Ansprechpartner bei Fragen (Lehrer, Mitschüler)
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